Wahlfreiheit

Ich werde manchmal gefragt, warum ich für das Bürgermeisteramt kandidiere. Ob mir mein aktueller Job keinen Spaß mache?

Deshalb möchte ich an dieser Stelle betonen, dass mir mein aktueller Job sehr wohl Spaß macht. Er ist sehr gut bezahlt und auch wenn die deutsche Automobilindustrie gerade in einer (selbst verschuldeten) Krise steckt und vor dem Umbruch steht, ist er relativ verlässlich. Ich bin überzeugt, dass die deutschen Konzerne gestärkt aus der Situation heraus kommen.

ABER: diese Zuversicht habe ich für meinen Heimatort nicht! In Schwarzenbruck herrscht seit 15 Jahren Entwicklungsstillstand! Und die Optionen, die sich dem Wähler bis dato geboten haben, sind nicht zukunftsfähig und bieten keine Perspektive für nachfolgende Generationen.
In Schwarzenbruck wird das Amt des Bürgermeisters seit Jahrzehnten an das Amt des Geschäftsstellenleiter weiter gereicht. Von einem Verwalter zum nächsten Verwalter! Ohne umfangreiche Erfahrung außerhalb eines Rathauses, ohne Einsicht in die schnelllebige, freie Wirtschaft, ohne Blicke über den Tellerrand der Verwaltungsebene.

Das möchte ich ändern! Ich möchte auch meine Erfahrung aus der freien Wirtschaft in die Schwarzenbrucker Politik einbringen. Zusammen mit meiner Kreativität und Leidenschaft, mit frischen Ideen. Ich will den Kindern und Jugendlichen wieder einen Ort zum Wohlfühlen geben. Den Erwachsenen einen Ort der Alternativen, der Ruhe und des Ausgleichs. Allen Altersgruppen die Möglichkeit miteinander statt nebeneinander zu leben. In einer offenen Gesellschaft und einer Kultur des Respekts. Ich will den zukunftsweisenden Umbau unserer Infrastruktur schaffen. Das heimische Gewerbe stärken und kreativen Firmen einen Standort bieten. Und dem Natur- und Umweltschutz voranbringen. Für uns und die folgenden Generationen.

Weil Schwarzenbruck wieder eine Perspektive braucht!