Schwarzenbruck soll wieder einen Ortsmittelpunkt haben, der belebt ist. Dazu gehört für mich auch ein zentral gelegener Dorfladen. Mit diesem würden wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:
Zum Einen würden wir eine Möglichkeit für Schwarzenbrucker und Gsteinacher schaffen, sich schnell mit einem Grundsortiment an Lebensmitteln zu versorgen. Man wäre nicht aufs Auto angewiesen und könnte mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen. Gerade auch Seniorinnen und Senioren dürften sich über eine nahegelegene Einkaufsmöglichkeit freuen.

Zum Anderen hätte ein kleiner Dorfladen aber auch den “Treffpunktcharakter” beim Einkaufen, der mit einer Kaffee-Ecke im Laden hervorgehoben werden kann. Es gibt viele Erfolgsgeschichten aus Dörfern, in denen aus einem Dorfladen ein neues Dorfzentrum mit vielen Zusatz-Angeboten wurde. Ein Dorfladen wäre für uns auch der Anlaufpunkt für Nachbarschaftshilfen, Sharing-Optionen, Lieferservice und vieles mehr. Die Möglichkeiten wären fast grenzenlos: mit einem integrierten Café könnte es einmal pro Woche bspw. einen Suppen-Tag geben. Nach dem Moto „gemeinsam statt einsam“ beim Mittagstisch.

Angeboten werden könnte ein vielfältiges Grundsortiment an Lebensmitteln und Drogerieartikeln mit Berücksichtigung von Kunden-Wünschen. Dabei sollte es sich hauptsächlich um Lebensmittel aus der Region handeln, bevorzugt in Bio-Qualität.

Betrieben werden könnte der Dorfladen z.B. als Genossenschaft. Oder von der Gemeinde, unter einer Gemeinde-eigenen GmbH.

Ich möchte daher mit einem Dorfladen in Schwarzenbruck anfangen. Denn hier bin ich bereits zu Räumlichkeiten im Gespräch mit Eigentümern. Parallel müssen mögliche Orte in Altenthann, Pfeifferhütte und Lindelburg gefunden werden.
Wir brauchen wieder mehr Möglichkeiten, dass sich die Bürgerinnen und Bürger begegnen können. Denn nur die Begegnung schafft Gemeinschaft. Packen wir es an! Es ist an der Zeit zu handeln!